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Dienstag, 22. Juli 2014

Camping-WE Moldaustausee CZ

Servus zusammen,

letztes Wochenende ging es mal wieder an den Moldaustausee in Tschechien. Hatte mich hier am Autocamp Jenišov mit Doren und Heiko verabredet.
Los ging es für mich am Freitag um 14:00. Bis Bad Kötzting fuhr ich auf der Bundesstraße um dann weiter auf kleinen Nebenstraßen. Über Rittsteig - Hamry - Prášily - Modrava bis Horní Planá
Die Route führte mich durch den schönen Nationalpark Národní park Šumava. Die Strecken hier sind einfach toll. Viel Wald, was bei der Hitze nur von Vorteil war.





Am Campingplatz angekommen ließen Doren und Heiko auch nicht mehr lange auf sich warten und wir bauten unsere Zelte auf. Abends haben wir noch versucht ein Feuerchen zum brennen zu bekommen. Allerdings war das Holz, was es vor Ort zu kaufen gab, dermaßen nass, so dass es mehr ein kokeln und rauchen war. :-P 
Was solls. Heiko hatte ja genug Bier in seiner Kühlbox dabei. :-D


Am Samstag war dann Faulenzen angesagt. Ein wenig Baden und eine kleine Runde zum Supermarkt. Am Nachmittag rief dann mein Kumpel Leo an: "Er kommt vorbei". Als wir schon nicht mehr mit ihm rechneten kam er auf einmal im Dunkeln an. Sein Navi hatte wohl diverse Probleme. Aetsch! Wer den Schaden hat, muss auf den Spott nicht lange warten. :-D
Die Laune wurde dann zügig bei einem Bier am Restaurant gehoben. Prost!


Sonntag ging es dann für mich auf der gleichen Route wieder heimwärts. Immerhin war es doch noch sehr warm und der Wald bot viel Schatten. Diverse Spuren hab ich trotzdem im Nationalpark hinterlassen:









Sonntag, 13. Juli 2014

versprochenes Bild zum Souvenier

Wie verprochen reiche hier noch das Bild zum Souvenier nach.

Ralf und ich hatten die gloriche Idee uns einen Flachmann anzuschaffen und aus diesem dann Raki in der stinkenden Schwefelquelle zu trinken. Gesagt und getan. :-)
Denn wie pflegte Ralf immer zu sagen:" Jeden Tagi eine Raki"



Danke an Vera und Ralf, dass sie mir die Bilder geschickt haben.



Montag, 7. Juli 2014

Camping-WE in Hohenstadt

Dieses Wochenende ging es nicht sehr weit. Man muss ja nicht immer hunderte von Kilometer fahren. :-P
Samstag morgen ging es mit Moped und Zelt nach Hohenstadt bei Hersbruck. Hatte mich am dortigen Campingplatz mit meinem Kumpel Leo verabredet.
Ich bin natürlich nicht über die Autobahn sonder suchte mir kleine Straßen abseits der Bundesstraßen. Und den ein oder anderen Feld- bzw. Waldweg konnte ich natürlich nicht auslassen.




Am Pegnitz Camping angekommen habe ich flott mich und Leo angemeldet und war schier überrascht wie super und günstig der Campingplatz ist. Nur wenig Minuten später ist dann auch schon Leo eingetroffen und wir stellten zügig unsere beiden Zelte auf. Anschließend ging es zu Fuss ins Einkaufszentrum. Bier und etwas Essen organisieren. 
Zurück am Campingplatz war erstmal Zwiebelsuppe mit zuvor angebratener Salami angesagt.


Eigentlich wollten wir am Sonntag auf der Pegnitz Kanufahren. Nur teilte uns die Campingplatzbesitzerin mit, dass schon alle Kanus gebucht waren. Grrr. Also Plan B: Wandern. Was ja auch mal eine schöne Abwechslung für mich ist.
Abends sind wir noch zum hiesigen Griechen ein paar Bierchen nachlegen. :-D 
Die Nacht war dann erstaunlicher weise total trocken.


Am Sonntag morgen die Zelte halbwegs trocken verpackt und in die Turmschuhe gesprungen machten wir uns auf den Weg die hiesigen Wälder zu erkunden. Schee wars!
Immer wieder den ein oder anderen Hügel hinauf und dann wieder runter. Auf der ganzen, ca 15km langen, Wanderroute sind wir keinem anderen Wanderer begegnet. Lediglich ein Mountenbiker kreuzte unseren Weg.




Am frühen Nachmittag kamen wir wieder bei unseren Fahrzeugen an und die Heimreise war angesagt. Wie bei der Hinfahrt fuhr ich gemütlich und entspannt auf kleine Nebenstraßen. 


Dienstag, 24. Juni 2014

Resumé Albanien Motorrad Tour

Wie soll ich jetzt anfangen, mhhhm.

Da ich ja auf eigener Achse angereist bin, habe ich es tatsächlich geschafft 8 Länder in den 15 Tagen zu bereisen. Teils zwar nur für wenige Kilometer, aber ich musste doch immer über die Grenze. :-P

Österreich, Slowenien, Italien, Kroatien, Bosnien, Montenegro, Albanien und Griechenland.

Der Trip war einfach nur traumhaft. Habe viele tolle Menschen getroffen und super Landschaften genossen.

Viele meinten hier am Anfang ich hätte einen Vogel, alleine nach Albanien zu fahren. Wie ich aber für mich herausfinden konnte sind die Albaner ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk.
Viele junge Albaner, mit denen ich gesprochen habe, finde es schade dass ihr Ruf in Europa so schlecht ist.

Aber jetzt mal zu meinen Erfahrungen:

Hilfsbereitschaft:
- Steht man am Straßenrand und raucht gemütlich eine Zigarette und kontrolliert seinen Ölstand, wird es nicht lange dauern bis jemand anhält oder auch zu Fuß antrappelt und fragt ob man Hilfe benötigt.
- Auch untereinander helfen sie sich gerne. Beispiel Boge: Start der Fussball-WM alle rennen rum und suchen Stühle, eine Mastlatte für die SAT-Schüssel und ziehen einen funktionierenden TV aus einem der Häuser.
- Albaner stehen einfach an der Straße und warten darauf mitgenommen zu werden, was auch auch häufig der Fall ist. Denn viele besitzen nichtmal einen Eselwagen zur Fortbewegung.
- Als mein Bock im Dreck lag, dauerte es nicht lange bis 2 Vorbeiwandernde sich selbstverständlich mit ihren Turnschuhen in den Dreck stellten und mir halfen das Motorrad wieder auf zu stellen. Sie fragten sogar noch, ob ich Sprit benötige.

Gastfreundlichkeit:
- Häufig wird einem Wasser angeboten, wenn man nach dem Weg fragt oder einfach so eine Pause einlegt. Dies sollte man dankend annehmen. Finde ich klasse.
- Sitzt man in einem Cafe oder Restaurant wird einem häufig eine Zigarette oder ein Raki angeboten.
- Handschütteln zur Begrüßung ist auch üblich. Auch wenn man nur nach dem Weg fragt.
- Kinder aber auch Erwachsene die einem mit dem Motorrad entdecken winken gerne. Aderst herrum ist es genauso. Winkt oder hupt man ihnen zu, haben sie meist ein großes Lächeln im Gesicht und winken.
- Angebettelt wurde ich nur 2mal. Gegeben habe ich natürlich nichts!

Straßen:
- Die Straßen sind der Traum eines jeden Endurofahrers. Absolut abenteuerlich und so gut wie nie auch nur ansatzweise eben. Es gibt unendlich viele Schotterpisten. Straßen die in der Karte gelb eingezeichnet sind, haben nicht unbedingt einen Teerbelag. Und wenn sie mal einen hatten, dann ist er oft nur noch teilweise vorhanden.

Zweiklassen Gesellschaft:
- Kurz und schmerzlos: In Albanien hat man Geld oder eben nicht. Fährt der eine schon mit seinem X5 rum hat der andere mit Glück ein kleines Moped oder eben seinen Esel. Eselwagen fahren auch auf der Autobahn! :-D Außerdem ist es nicht selten, dass die ein oder andere Kuh auch mal gerne die Autobahn besucht.

Essen und Kosten:
Albanien ist für uns Europäer sehr günstig. Campingplätze kosten zwischen 5-8 € pro Nacht incl Motorrad, Zelt und freiem Wifi. Pensionen kosten zwischen 15-20 € pro Nacht incl Frühstück.
Geht man Abends oder Mittags zum Essen kostet es sehr wenig und die Portionen sind immer reichlich. Ein Kaffee kostet bis zu 100Lek ( ca 0,70€) eine Bier bis 150Lek (ca 1,10€)
Benzin ist verhältnismäßig teuer 185Lek der Liter (1,32€/L). Ich behaupte mal. So mancher Albaner muss einen Tag arbeiten um 1L Benzin kaufen zu können.


Fazit:
Ich komme wieder! Albanien hat mich infiziert. :-)



Die Fahne hängt noch immer am Moped.


Aber! Dieser MÜLL!!!
Das ist etwas, was die Albaner schnell in der Griff bekommen sollten, Egal wo man auch hinschaut liegt Müll herrum. Gerne fackeln sie ihn auch einfach neben dem Haus oder an der Straße ab. Die Flüsse sind voll von PET-Flaschen und sonstigem. Geht man in einen Market und kauft nur eine kleine Flasche Cola wird man seltsam angeschaut wenn man keine Plastiktüte möchte. Beobachtet man allerdings die Einheimischen ist es ganz normal 10 Schritte aus dem Markt zu gehen und das Eingekaufte aus der Tüte zu holen und die Tüte dann einfach fallen zu lassen.




Sonntag, 22. Juni 2014

Tag 15 - restl. Heimreise

Als die Fähre um 3:00 in der Nacht in Triest ankam war es relativ kühl. Aber was solls, rauf und den Bock und Richtung Heimat! Bevor die Bettenwechsler aus Italien auf die Autobahn drücken.
Zwischenstopp bei den Eltern eingelegt und meine Erfahrungen aus dem Urlaub berichtet und erstmal ein wenig Schlaf nachgeholt.


Könnt ihr euch an meinen letzten Sonnenuntergang in D erinnern? Selber Punkt und versucht die gleiche Perspektive zu bekommen:


Gegen 19:00 Uhr ging es dann durch die Wohnungtüre und ich hatte zu meinem Erstaunen doch mehr Kilometer runtergespuhlt als gedacht. ca 300 davon waren Offroad auf Pisten in Kroatien und Albanien.


Morgen schreibe ich noch ein Resumé über Albanien.

Tag 14 - irgendwo in der Adria

Auf der Fähre von Igomenitsa nach Triest.
Viele bekannte Gesichter aus Albanien waren zu finden und waren auch immer für einen Ratsch offen. Irgendwie muss man ja die Zeit auf dem Karn rumbringen. Immerhin dauert die Überfahrt 27h mit Zwischenstation in Ancona.
Das Wetter war Tagsüber trocken und warm, so dass ich mir endlich eine leichte Röte eingefangen habe.






Ach ja, was ich auch noch dauernd erwähnen wollte. Ich hatte während meiner Reise einen ständigen blinden Passagier. Walter auch besser bekannt als World Wide Walter von InterNetX. Könnt ihr ihn sehen?



Tag 13 - AL

Heute sollte mein letzter Tag in Albanien sein. Bevor wir von den warmen Quellen aufgebrochen sind, sind wir natürlich noch vor dem Frühstück einmal hinein gesprungen. Das hat uns zugleich die nicht vorhandene Dusche erspart. :-P
Also wurden nach dem Plantschen unsere Zelte zügig verpackt denn es sah auch schon wieder nach Regen aus. Die Nacht war wunderschön trocken und warm.
Also ging es los Richtung Permet. Erstmal tanken und dann weiter nach Tepelene und kurz vor Gjirokaster hat es uns dann ordentlich erwischt. Jetzt waren immerhin unsere Mopeds wieder halbwegs sauber.


Als der Regen dann endlich aufhörte ging es noch schnell zum Syri I Kalter (auch als Blue Eye bekannt)
Dies ist eine Quelle aus der aus 50m Tiefe kristall blaues Wasser strömt. Und das nicht gerade kanpp.



Von hier aus ging es dann über Sarande weiter zum Campingplatz am Lagane e Butrintit. Dort blieben Vera und Ralf. Also hieß es hier Abschied von den beiden nehmen. Es waren super Tage mit ihnen und ich werde versuchen den Kontakt aufrecht zu erhalten.
Für mich ging es an der Küste weiter zur Grenze nach Griechenland. Die Ausreise klappte problemlos. Die Einreise war typisch griechisch unkoordiniert.


jetzt war es nur noch ein Katzensprung nach Igomenitsa. Denn hier startet meine Fähre um 23:50 zurück nach Triest. Am Hafen noch schnell das Ticket mit Kabine gelöst und so war noch genug Zeit einen der örtlichen Sandstrände für ein letztes Bad im Meer zu besuchen. Also hatte ich das auch noch: Sandstrand, Meer und kaltes Bier :-D



Fast hätte ich die Fähre verpasst. Denn wie sollte es anderst sein, sind die Griechen in einer anderen Zeitzone wie wir. Sie sind 1h vor uns. Ups.
Die Fähre war aber zum Glück zu spät und so lief alles bestens.



Auf Deck angekommen erstmal meine Kabine gesucht und das Schiff erkundet. Nach dem Ablegen ging ich dann erstmal schlafen.






Donnerstag, 19. Juni 2014

Tag 12 - AL

Heute ging es zu dritt zu den warmen Schwefelquellen in der nähe von Permet. Dieses Ziel hatte ich mir schon vor dem Start der Reise gesucht und waren ein absolutes muss. Vera und Ralf brauchten nicht lange überredet werden um mit zu kommen. Der Regen hatte ebenfals erstmal ein Ende und wir konnten unsere Zelte halbwegs trocken verpacken. Nachdem alles verstaut war gings es los über Erseke zu den Quellen.  Die Stecke bist dorthin war wieder einmal sehr schön und komplett alphaltiert. Was man in Albanien halt Asphalt nennt. ;-)







Für meine Verhältnisse kamen wir recht früh dort an und konnten in aller Ruhe unser Zelte aufschlagen. Einen Campingplatz gibt es dort nicht nur ein kleines Restaurant. Also war endlich Wildcamping angesagt.



Die stinkige Schwefelquelle war etwa 600m tief im Canyon. (Leider hab ich keine tollen Bilder. Meine besch... Kamera hat diese irgendwie verschmissen. Also hoffe ich, dass Vera und Ralf mir ihre zukommen lassen.)


Nach dem Rückweg ging es dann in die große und mollig warme Quelle nahe dem Restaurant.
Einfach Traumhaft und das alles ohne Eintritt. In D ständen hier schon Hotels!


Um von dem Restaurant zu der Quelle zu kommen musste man über eine traumhaft geniale kleiner Brücke gehen.




Dienstag, 17. Juni 2014

Tag 11 - AL

Nachdem ich am Sonntag schon sehr faul war, war der heutige Tag noch fauler. 0km wurden gefahren. Denn es kam immer wieder Regen und dann wieder Regen. Also entschlossen Vera, Ralf und ich heute die Mopeds ruhen zum lassen.
Bis ca 10:00 war erstmal auskatern angesagt und wir verbrachten später die Zeit mit Kartenspielen und einen Spaziergang zum örtlichen Supermarkt.
Später gab es noch ein tolles Suvenier. (das ich euch am Tag 12 vorstellnen werde)